Erfahrungsbericht zum Thema Pensionspferde auf dem Appelhof, Insel Pellworm
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Brief vom 24.01.2011 Meine Traberstute „Genovia“ ist im Jahre 2000 geboren. Vier Jahre später lernten wie uns kennen und ich durfte sie von da an wie mein eigenes Pferd behandeln. Durch ein Praktikum bei Meike und Mathias kam ich nach Pellworm. Seit dem verbrachte auch Genovia die Sommer hier, bis ich sie 2008 schließlich kaufte und wir gemeinsam auf die Insel zogen. Sie genießt hier neben den saftigen Weiden und ihren besten Pferdefreunden alle Vorteile der guten Nordseeluft sowie besonders die geringe Anzahl von Insekten. Hauptsächlich begleitet Genovia mich beim Lernen und Praktizieren der Prinzipien des Natural Horsemanship, einem natürlichen Umgang mit Pferden.
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E-Mail vom 11.04.2010 Liebe Meike, lieber Matthias, |
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von Kitty und Amelie Beuth aus Hamburg Unserer kleinen Ponystute Jasmin ging es wieder einmal sehr schlecht. Was haben wir nicht alles schon getan, um ihr zu helfen, Allergietests, Lungenspülung, jegliche Art von Kräuterzusätzen ins Futter usw. Schließlich bekam sie dann Kortison gespritzt. Als selbst dies nicht mehr half, (der Tierarzt kam mittlerweile alle 2 Tage und musste manchmal sogar im Notdienst abends spät noch kommen), sprachen wir nun auch schon über eine "Erlösung". Wir wollten es einfach nicht wahrhaben, dass dieses so lebensfrohe Tierchen schon gehen sollte, aber wer sie bei ihren Husten- und Atemnotanfällen miterlebt hatte, dem krampfte das Herz zusammen. Durch Zufall fiel mir in dieser Zeit ein Prospekt vom Appelhof in die Hände. Nach einem ausführlichen Telefonat mit Dr. Mathias Sielaff brachten wir unser "Minchen" nach Pellworm. Wir wurden sofort sehr herzlich in der Familie aufgenommen und Jasmin bekam eine tolle große Box mit offenem Fenster, wo ihr gleich der frische Nordseewind um die Nase blies. Zuerst fiel es uns sehr schwer, von ihr Abschied zu nehmen. Sie gehört ganz einfach wie ein Kind in unsere Familie. Wir telefonierten von Zeit zu Zeit mit Meike Ruppertz und erfuhren so, dass es Jasmin den Umständen entsprechend doch ganz gut geht. Wie schnell die Zeit dann doch vergeht. Mittlerweile war sie 11 Monate auf Pellworm, als wir es endlich riskierten sie zurück zu holen. Jetzt ist sie seit 2 Monaten wieder bei uns und kaum wiederzuerkennen. Dem Pferdchen geht es wirklich richtig gut. Wir machen jeden Tag einen ausführlichen Spaziergang mit ihr. Sie schnaubt vor Vergnügen, wenn wir losgehen und hustet nur noch ganz selten. Das Atmen fällt ihr wieder leicht und es ist einfach eine wahre Wonne zu beobachten, wie dieses schon totgesagte Pferdchen sein Leben in vollen Zügen genießt. Wir können unsere Dankbarkeit dem Appelhof und der Familie Ruppertz/Sielaff kaum zum Ausdruck bringen und wir wissen, wenn es "Minchen" irgendwann doch noch einmal schlechter gehen sollte, dass wir sie jederzeit dort wieder hingeben können, um ihr ein möglichst Beschwerdefreies Dasein geben zu können. DANKE FÜR ALLES!!! Kitty, Amelie und Jasmin |